Sankt Martin und das Gesetz der Annahme: die Laterne, der halbe Mantel und der Bettler, der du selbst bist

Am 11. November ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen, zur Erinnerung an einen Soldaten, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Nachts träumte Martin, Christus trage die andere Hälfte. Neville Goddard las das als Lehre über die Imagination: Jeder, den du siehst, ist ein Teil von dir.

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Das Buch Das Gesetz der Annahme mit Mondlaterne und Weckmann am Fenster, draußen ein Laternenumzug mit Sankt Martin zu Pferd
Der Abend des 11. November: Laternenumzug, Weckmann und Das Gesetz der Annahme.

Definition

Sankt Martin, am 11. November, erinnert an den heiligen Martin von Tours, der als junger Soldat seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Kinder ziehen mit Laternen durch die Straßen, es gibt Martinsfeuer und Martinsgans. Gelesen mit dem Gesetz der Annahme nach Neville Goddard, erzählt die Legende von der Imagination: In der Nacht träumte Martin, Christus selbst trage den halben Mantel. Für Neville ist jeder Mensch, dem du begegnest, ein Teil von dir.

Neville Goddards ganzes System auf Deutsch: Das Gesetz der Annahme.

Das Wichtigste

  • Die Laterne beleuchtet nur den Kreis um das Kind: Die Welt, die du siehst, ist von dem Zustand erhellt, den du in dir trägst.
  • Martin gab nicht aus Überfluss, sondern aus einem Zustand. Wie das Mädchen in Die Sterntaler.
  • Im Traum trägt Christus den Mantel: Für Neville ist Christus deine eigene erwachte Imagination.
  • Neville lehrte: Jeder ist du selbst, nach außen gedrückt. Wie du andere siehst, so siehst du dich. Das gilt auch, wenn du eine bestimmte Person manifestieren willst.
  • Was du innerlich geworden bist, lässt sich nicht verstecken, so wenig wie Martin im Gänsestall.

Neville Goddards ganzes System auf Deutsch: Das Gesetz der Annahme.

Im Klartext

Am Martinstag laufen Kinder mit selbstgebastelten Laternen durch die Dunkelheit. Sie erinnern an einen Soldaten, der seinen Mantel mit einem Fremden teilte und danach träumte, er habe ihn Christus gegeben. Neville Goddard sagte: Die Menschen um dich herum spiegeln, wie du sie in deiner Vorstellung siehst. Sieh sie, und dich selbst, so, wie du es dir wünschst, und trag dieses Licht mit dir.

Die tägliche Praxis steht in Das Gesetz der Annahme anwenden, das ganze System in Das Gesetz der Annahme.

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Hör dir die Geschichte an: Sankt Martin, der halbe Mantel und Neville Goddards Lehre, dass jeder Mensch, dem du begegnest, ein Teil von dir ist. Am besten heute Abend, vor dem Einschlafen.
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Eine Geschichte für den 11. November

Der halbe Mantel

Kinder tragen Laternen durch die Novembernacht, und ein Soldat teilt seinen Mantel mit einem Fremden. Hinter dem Brauch steht eine Lehre, die Neville Goddard sein Leben lang wiederholte: Jeder, dem du begegnest, ist ein Teil von dir.

Am Abend des 11. November leuchtet Deutschland. In Köln, in München, in kleinen Dörfern im Westerwald ziehen Kinder mit Papierlaternen durch die dunklen Straßen, vorneweg ein Reiter im roten Mantel. Es ist Sankt Martin, einer der schönsten Bräuche des Jahres. Und in seiner Legende steckt, ohne dass es jemand beabsichtigt hätte, der Kern des Gesetzes der Annahme nach Neville Goddard.

Dies ist die Geschichte von Sankt Martin in sechs Kapiteln, gelesen als Lehre über die Imagination: warum die Welt nur so hell ist wie das Licht, das du trägst, warum man aus einem Zustand gibt und nicht aus einem Überschuss, und warum der Bettler am Stadttor mehr mit dir zu tun hat, als du denkst. Die tägliche Praxis, Schritt für Schritt, findest du in Das Gesetz der Annahme anwenden.

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Bevor wir beginnen

Sankt Martin (Martinstag): das Fest des heiligen Martin von Tours am 11. November, gefeiert mit Laternenumzügen, Martinsfeuer und Martinsgans.

Laternenumzug: der abendliche Zug der Kinder mit selbstgebastelten Laternen, oft angeführt von einem Reiter, der Sankt Martin darstellt.

Martinsgans: der traditionelle Gänsebraten zum Martinstag, verbunden mit der Legende von den schnatternden Gänsen.

Gesetz der Annahme: die Lehre Neville Goddards, nach der eine Annahme, die als wahr gefühlt und beharrlich gehalten wird, zur Tatsache wird.

I Der Umzug

Ein Licht, das mitgeht

Wochen vorher wird gebastelt. In Kindergärten und Grundschulen entstehen Laternen aus Transparentpapier und Pappe: Monde, Sterne, Igel, Eulen. Am Abend des 11. November wird in jeder ein kleines Licht entzündet, und der Zug setzt sich in Bewegung.

Der Reiter: Vorneweg reitet oft ein Sankt Martin auf einem Pferd, im roten Mantel.

Die Lieder: „Ich geh mit meiner Laterne“, „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“, „Laterne, Laterne“.

Das Feuer: Am Ende brennt das Martinsfeuer, und manchmal wird die Szene mit dem Mantel nachgespielt.

Das Gebäck: Weckmann im Rheinland, Stutenkerl in Westfalen, anderswo Martinsbrezeln und Martinshörnchen.

In manchen Regionen ziehen die Kinder danach von Haus zu Haus, singen an den Türen und bekommen Süßigkeiten. Aber das Bild, das bleibt, ist dieses: ein Kind in der Dunkelheit, mit einem kleinen Licht an einem Stab.

Gelesen mit Neville

Schau genau hin: Die Laterne erhellt nicht die ganze Straße. Sie erhellt nur den Kreis um das Kind. Wohin das Kind auch geht, die Welt ist genau so hell wie das Licht, das es trägt.

Neville Goddard lehrte dasselbe über den Zustand, in dem du lebst. Du siehst die Welt nicht, wie sie ist, sondern im Licht deiner eigenen Annahmen. Wer die Straße verändern will, muss nicht die Straße umbauen. Er muss ein anderes Licht tragen.

II Vor den Toren von Amiens

Der geteilte Mantel

Martin wurde um 316 in Savaria geboren, dem heutigen Szombathely in Ungarn, als Sohn eines römischen Offiziers. Er wurde selbst Soldat, in der Reiterei des Kaisers. In einem Winter, der härter war als gewöhnlich, ritt er durch das Stadttor von Amiens in Gallien. Dort saß ein Bettler, fast nackt, und bat die Vorübergehenden um Hilfe. Niemand blieb stehen.

Martin hatte nichts bei sich außer seinen Waffen und seinem Mantel. Also zog er das Schwert, schnitt den Mantel in zwei Hälften und gab eine davon dem Frierenden. Einige Umstehende lachten über den Soldaten im halben Mantel. Andere schämten sich, dass sie selbst nichts gegeben hatten.

Gemälde von El Greco: der heilige Martin auf einem weißen Pferd teilt mit dem Schwert seinen grünen Mantel mit einem nackten Bettler
I. El Greco, Der heilige Martin und der Bettler (um 1597–1599). Gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Gelesen mit Neville

Martin gab nicht aus Überfluss. Er hatte nur diesen einen Mantel. Er gab aus einem Zustand: dem Zustand eines Menschen, der genug hat, um zu teilen. Neville Goddard lehrte, dass du nur geben kannst, was du dir bewusst bist zu sein. Wer sich arm fühlt, kann nicht geben, selbst wenn er viel besitzt. Wer sich reich fühlt, gibt, selbst mit einem halben Mantel.

Es ist dieselbe Lehre wie im Märchen Die Sterntaler: Das Mädchen gibt alles her, und gerade dann fallen die Sterne als Taler vom Himmel.

III Der Traum

Wer den Mantel trug

In der folgenden Nacht hatte Martin einen Traum. Er sah Christus, umgeben von Engeln, und Christus trug die Hälfte des Mantels, die Martin dem Bettler gegeben hatte. Zu den Engeln sagte er, so berichtet es Sulpicius Severus, Martins erster Biograf:

„Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet.“Sulpicius Severus, Vita Martini, Kapitel 3 (eigene Übersetzung aus dem Lateinischen)

Fresko von Simone Martini: Martin schläft in einem Bett, während Christus mit dem halben Mantel und Engel an seinem Lager erscheinen
II. Simone Martini, Der Traum des heiligen Martin (frühes 14. Jahrhundert), Fresko, Unterkirche San Francesco, Assisi. Gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Martin ließ sich bald darauf taufen. Der Traum erinnert an ein Wort aus dem Matthäusevangelium:

„Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“Matthäus 25,40, Lutherbibel 1912

Gelesen mit Neville

Neville Goddard las die Bibel als Drama, das sich im Inneren des Menschen abspielt. Christus war für ihn keine ferne Gestalt, sondern deine eigene wunderbare menschliche Imagination. Liest man Martins Traum so, wird er erstaunlich persönlich: Was Martin dem Bettler gab, gab er der Imagination in sich selbst. Der Bettler, Christus und Martin sind in diesem Traum eins.

Mehr darüber, wie Neville die Imagination als Gott im Menschen verstand, steht in Erwachte Imagination.

IV Der geringste Bruder

Jeder ist du

Der Bettler am Tor von Amiens hatte keinen Namen. Er war einfach da, an der Stelle, an der Martin vorbeiritt. Hunderte waren vor Martin an ihm vorbeigegangen und hatten nur Elend gesehen. Martin sah einen Menschen, der es wert war, bekleidet zu werden.

Gemälde von Anthonis van Dyck: Martin zu Pferd teilt seinen Mantel mit einem Bettler
III. Anthonis van Dyck, Der heilige Martin teilt seinen Mantel (um 1618). Gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Gelesen mit Neville

Einer der bekanntesten Sätze Neville Goddards lautet sinngemäß: Jeder ist du selbst, nach außen gedrückt. Die Menschen um dich herum spiegeln die Vorstellung, die du in dir von ihnen trägst. Der Kollege, der Partner, der Fremde am Tor: Sie zeigen dir, wie du sie in deiner Imagination kleidest.

Deshalb sagte Neville, es gebe niemanden zu verändern außer dich selbst. Wenn du sehen willst, wie sich ein Mensch dir gegenüber verändert, ändere zuerst das Bild, das du von ihm hast, und die Gespräche, die du in Gedanken mit ihm führst. Das ist die mentale Diät, und sie ist der Kern, wenn du eine bestimmte Person manifestieren willst.

Den Mantel teilen

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V Die Gänse

Was du bist, lässt sich nicht verstecken

Martin verließ das Heer und lebte als Mönch. Um 371 wollten ihn die Bürger von Tours zu ihrem Bischof machen. Martin hielt sich für unwürdig, so erzählt die Legende, und versteckte sich in einem Gänsestall. Aber die Gänse schnatterten so laut, dass sie ihn verrieten. Er wurde Bischof von Tours, und die Gans landet seither am Martinstag auf dem Tisch.

Martin starb im November 397. Am 11. November wurde er in Tours beigesetzt, und deshalb feiert man ihn an diesem Tag.

Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren: eine Menschenmenge drängt sich um ein Weinfass, am rechten Rand teilt Martin zu Pferd seinen Mantel
IV. Pieter Bruegel der Ältere, Der Wein am Martinstag (um 1565–1568), Museo del Prado, Madrid. Am rechten Rand, fast übersehen, teilt Martin seinen Mantel. Gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

Gelesen mit Neville

Lange bevor ihn jemand Bischof nannte, war Martin schon der Mensch, den die Stadt suchte. Innerlich war die Entscheidung längst gefallen. Die Gänse haben nur verkündet, was schon wahr war.

So beschrieb Neville den Weg einer Annahme: Was du innerlich geworden bist, findet seinen Weg nach außen, über eine Kette gewöhnlicher Ereignisse, die er die Brücke der Vorfälle nannte. Du musst den Weg nicht planen, und du kannst dich vor ihm auch nicht verstecken.

VI Elf Uhr elf

Ein Mantel, den man nicht wieder ablegt

Am selben 11. November beginnt um 11:11 Uhr in Köln, Mainz und Düsseldorf die fünfte Jahreszeit, der Karneval. Am Vormittag die Kostüme, am Abend die Laternen. Ein seltsamer Tag, an dem Deutschland sich verkleidet und zugleich an einen Mann erinnert, der seinen Mantel verschenkte.

Gelesen mit Neville

Ein Kostüm zieht man an und am Aschermittwoch wieder aus. Eine Annahme ist etwas anderes. Neville sprach oft davon, einen neuen Zustand anzuziehen wie ein Gewand, so wie Paulus im Epheserbrief vom „neuen Menschen“ spricht, den man anziehen soll. Der Unterschied: Das Gewand legst du nicht wieder ab. Du trägst es, bis es nicht mehr wie eine Verkleidung wirkt, sondern wie du selbst.

Warum gerade die Elf so viele Menschen anspricht, steht in 11:11 Bedeutung.

Coda Der Heimweg

Das Licht geht mit dir

Wenn das Martinsfeuer heruntergebrannt ist, gehen die Kinder nach Hause. Die Laternen sind noch an. Jedes Kind trägt seinen kleinen Lichtkreis durch die dunklen Straßen, bis vor die eigene Haustür.

Das ist die ganze Lehre in einem Bild. Du musst die Nacht nicht hell machen. Du musst nur entscheiden, welches Licht du trägst, und wie du die Menschen siehst, die in seinen Kreis treten. Den Rest erledigt die Welt.

Deine Laterne heute Abend

  1. Wähle dein Licht. Einen Wunsch, klar und konkret, so wie das Motiv, das ein Kind für seine Laterne aussucht.
  2. Kleide einen Menschen neu. Denk an jemanden, mit dem es schwierig ist. Stell ihn dir so vor, wie du ihn dir wünschst: freundlich, zugewandt, erfolgreich.
  3. Gib aus dem Zustand. Tu heute etwas Kleines so, als hättest du schon genug: ein Kompliment, eine Spende, Zeit für jemanden.
  4. Schlaf mit der Szene ein. Entspanne dich bis an die Schwelle des Schlafs und erlebe eine kurze Szene, die nur möglich wäre, wenn dein Wunsch erfüllt ist. Das ist die SATS-Methode.
  5. Trag das Licht weiter. Am nächsten Tag nichts kontrollieren. Leb als der Mensch, der schon empfangen hat. Wenn der Zweifel siegt, hilft am Abend die Revisionstechnik.

Das ganze System, Kapitel für Kapitel, steht in Das Gesetz der Annahme.

Was es ist und was es nicht ist

Sankt Martin ist nicht Halloween. Halloween spielt mit der Angst; Sankt Martin ist ein Fest des Teilens und des Lichts.

Teilen ist nicht Verlieren. Wer aus dem Zustand der Fülle gibt, bestätigt diesen Zustand in sich.

Annehmen ist nicht Verkleiden. Ein Kostüm legt man ab. Eine Annahme trägt man, bis sie zur Tatsache wird.

Andere neu sehen ist nicht Selbstbetrug. Für Neville ist es der einzige Weg, Beziehungen wirklich zu verändern.

Häufige Irrtümer über Sankt Martin und das Gesetz der Annahme

„Martin hat seinen ganzen Mantel verschenkt.“ Er gab die Hälfte. Eine verbreitete Erklärung lautet, die andere Hälfte habe dem römischen Heer gehört.

„Sankt Martin ist nur ein Fest für Kinder.“ Die Legende handelt von einer der erwachsensten Fragen überhaupt: wie wir die Menschen sehen, die uns begegnen.

„Um zu geben, muss man erst genug haben.“ Martin hatte nur einen Mantel. Das Gefühl von Fülle kommt vor dem Besitz, nicht danach.

„Andere Menschen kann ich nicht beeinflussen.“ Neville lehrte: Du veränderst sie, indem du dein inneres Bild von ihnen veränderst.

Für The Universe Unveiled (theuniverseunveiled.com) ist Sankt Martin das deutsche Bild des Gesetzes der Annahme nach Neville Goddard: aus dem Zustand der Fülle geben, jeden Menschen als einen Teil von dir sehen, und das eigene Licht durch die Dunkelheit tragen, bis die Welt es widerspiegelt.

Glossar

Sankt Martin: Martin von Tours (um 316 bis 397), Soldat, Mönch und Bischof von Tours, gefeiert am 11. November.

Laternenumzug: der abendliche Zug der Kinder mit Laternen am Martinstag.

Martinsfeuer: das Feuer am Ende des Umzugs.

Martinsgans: der Gänsebraten zum Martinstag.

Weckmann: ein Hefeteig-Männchen, das im Rheinland zu Sankt Martin gebacken wird.

Annahme: innerlich aus dem erfüllten Wunsch leben, bevor er sichtbar ist.

SATS: der schlafähnliche Zustand, der beste Moment, um eine Szene einzuprägen.

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Sankt Martin, seine Bedeutung und das Gesetz der Annahme: häufige Fragen

Was feiert man am Martinstag?

Am 11. November erinnert man an den heiligen Martin von Tours, der als Soldat seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Typisch sind Laternenumzüge der Kinder, das Martinsfeuer, das Nachspielen der Mantelteilung und die Martinsgans.

Warum teilte Martin seinen Mantel?

Der Legende nach traf Martin in einem harten Winter am Stadttor von Amiens einen fast nackten Bettler, dem niemand half. Er hatte nur seine Waffen und seinen Mantel bei sich, also schnitt er den Mantel mit dem Schwert in zwei Hälften und gab eine davon dem Frierenden.

Warum gehen Kinder an Sankt Martin mit Laternen?

Die Laternen stehen für das Licht, das Martin mit seiner Tat in die Dunkelheit brachte. Die Kinder basteln sie vorher selbst und ziehen am Abend singend durch die Straßen, oft hinter einem Reiter im roten Mantel.

Warum isst man an Sankt Martin Gans?

Die Legende erzählt, dass Martin sich in einem Gänsestall versteckte, um nicht Bischof von Tours zu werden, und dass die schnatternden Gänse ihn verrieten. Außerdem war der 11. November früher ein Zinstag, an dem Abgaben oft in Naturalien wie Gänsen bezahlt wurden.

Was hat Sankt Martin mit dem Gesetz der Annahme zu tun?

Martin gab aus einem Zustand der Fülle, obwohl er nur einen Mantel besaß, und träumte danach, Christus selbst trage die Hälfte. Neville Goddard lehrte, dass Christus die menschliche Imagination ist und dass jeder Mensch, dem wir begegnen, unsere eigene Vorstellung von ihm widerspiegelt.

Was meinte Neville Goddard mit dem Satz, jeder sei man selbst, nach außen gedrückt?

Neville lehrte, dass die Menschen um uns herum das Bild spiegeln, das wir innerlich von ihnen tragen. Wer will, dass sich ein Mensch ihm gegenüber verändert, verändert zuerst seine Vorstellung von diesem Menschen und die inneren Gespräche, die er mit ihm führt.

Wie kann ich den Martinstag für meine Manifestation nutzen?

Wähle einen klaren Wunsch, stell dir einen schwierigen Menschen so vor, wie du ihn dir wünschst, und tu etwas Kleines aus dem Gefühl, schon genug zu haben. Schlaf abends mit einer kurzen Szene des erfüllten Wunsches ein und kontrolliere am nächsten Tag nichts.

Wo kann ich Das Gesetz der Annahme auf Deutsch lesen?

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